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Tembit präsentiert elektronische Patientenakte mdoc

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Berlin, 28. Oktober 2010 – Tembit präsentiert elektronische Patientenakte mdoc

 

Auf der MEDICA, die vom 17. bis 20. November 2010 in Düsseldorf stattfindet, stellt Tembit mit mdoc eine umfassende Lösung zur Speicherung, Auswertung und Überwachung von indikationsbezogenen Patientendaten vor. Das System besteht aus einer geschützten, internetbasierten Datenbank und einem personenbezogenen USB-Stick mit integriertem Kartenleser, der den sicheren Zugang regelt.

Die elektronische Patientenakte mdoc ist ein Gemeinschaftsprojekt von Tembit, dem Universitätsklinikum Charité und Frau Prof. Dr. Judith Haas, Chefärztin der Neurologie im Jüdischen Krankenhaus Berlin. Es wurde innerhalb der letzten zwei Jahre im Rahmen eines Forschungsvorhabens entwickelt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft gefördert wird. Während die beteiligten Kliniken für die medizinische Beratung sorgten, stellte Tembit die gesamte technische Basis dazu bereit. Momentan befindet sich mdoc in der Erprobung, ab Januar 2011 wird es verfügbar sein. Die erste Installation ist vorgesehen für die Indikation Multiple Sklerose.

 

Zugang und Inhalte

Zugriff auf die Online-Datenbank haben sowohl die Patienten als auch die behandelnden Ärzte in einer Klinik bzw. im Medizinischen Versorgungszentrum und niedergelassene Fachärzte. Sie können alle indikationsbezogenen Daten des Patienten online dokumentieren. Im Krankenhaus wird die zentrale Patientenakte geführt und medizinisch bzw. therapeutisch gepflegt. Die niedergelassenen Fachärzte erhalten den Zugang nach einer entsprechenden Autorisierung. Sie können dann freigegebene Patientendaten sehen bzw. neue Daten hinzufügen.

 

Sicherheit

In der Datenbank erfasst werden u. a. Patientenstammdaten, indikationsbezogene Erkrankungsdaten, Medikationen und sonstige Therapien, unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Allergien sowie die Behandlungsgeschichte. Alle personenbezogenen Daten werden verschlüsselt gespeichert. Datentransfers, beispielsweise der Austausch mit Home Care Devices wie elektronischen Waagen oder Blutdruckmessgeräten, erfolgen in pseudonymisierter Form und sind damit besonders sicher. Der Patient selbst erhält einen kombinierten USB-Stick (mstick) mit einem integrierten SmartCard-basierten Zugangssystem (Kobil mIDentity). Dieser sorgt insbesondere auch dann, wenn der Patient auf Reisen ist, für Sicherheit und Mobilität: Der Patient kann mit Hilfe des Sticks praktisch von jedem Ort aus sicher auf seine Patientendaten zugreifen. Der behandelnde Arzt erhält ein temporäres Zugriffsrecht und erhält damit Einsicht in hinterlegte Informationen.

Die Installation des Anwendungs-Servers von mdoc erfolgt auf einem Server im Krankenhaus bzw. bei einem zertifizierten Hoster. Die Datenbank lässt sich problemlos in die bestehende IT-Umgebung integrieren, ohne diese zu beeinträchtigen.

 

Weitere Informationen zu mdoc finden Sie hier.